"Wissensdurst und Forscherdrang richten sich bei Vorschulkindern noch ganzheitlich auf ihre Umgebung. In dieser Zeit, vor Schulantritt, schöpferische Prozesse anzuregen und zu unterstützen ist unser Anliegen. Wir bieten Kunst und Tanz in der natürlichen Umgebung der Kinder an - als Kanon verschiedener Möglichkeiten, eigenen Ideen zu vertrauen und diese weiterzuentwickeln.
Umgang mit der Natur als auch mit schöpferischen Vorgängen können als selbstverständlich und gleichzeitig erlebt werden. Kunst ist hier unabhängig von musealen Räumen. Sie bedeutet zuallererst Endecken und Bauen, Erleben und Bewegen."
Frauke Ratzke, KinderKunstAktion
Eine ausführliche Zusammenfassung des "Situationsorientierten Ansatzes" nach Armin Krenz, nach dem viele Kindergärten (vorgeben) zu arbeiten ist, zu finden unter: www.predigtenundprivates.de/krenz.htm.
Für die Betreuung von behinderten Kindern in integrativen Einrichtungen benötigt man zusätzliches Personal, das Procedere der Beantragung sollte mit dem zuständigen Fachberater der Dachverbandes oder der zuständigen Fachbehörde des Landschaftsverbandes besprochen werden, auch, welche Qualifikation die ErzieherInnen haben sollten.
Im Interesse des behinderten Kindes sollten dabei vorrangig Erzieherinnen eingestellt werden, die schon Erfahrungen in integrativer Arbeit haben und entsprechende Fortbildungen besucht haben. Das gesamte Team muss diese Arbeit unterstützen und tragen, die Kooperation mit den Eltern des Kindes muss intensiv und vertrauensvoll sein.
Eltern von behinderten Kindern haben häufig schlechte Erfahrungen mit Behörden, Ärzten und Therapeuten gemacht, so dass sie die Arbeit in integrativen Kindergärten auch immer mit einem kritischen Auge betrachten.
Leider gibt es nur wenig Literatur über integrative Waldkindergärten. 2002 wurde eine Diplomarbeit an der FH Hildesheim geschrieben (Bastian Dahm, Der integrative Waldkindergarten: Eine Perspektive für Kinder mit Down-Syndrom?). Diese Arbeit kann bei der Unibibliothek für 26 Euro angefordert werden (Inge.Jacobi@fh-hildesheim.de).
Wenn Sie sich für diese Thema interessierten, dann können Sie mehr darüber im internen Mitgliederbereich lesen - oder schicken Sie uns einfach eine Mail...
Schlagen wir die Zeitung auf, springen uns fast täglich Meldungen entgegen, die immer um den Themenkomplex: „Unsere Kinder sind zu dick und bewegen sich zu wenig“ kreisen. Mal geht es um Bewegungsmangel aufgrund des hohen Fernseh- und Computerkonsums, mal sind es zu fetthaltige und zu große Fast-Food Portionen.
Seriöse Studien belegen, dass Kinder täglich mindestens 2 Stunden intensive Bewegungszeit benötigen, um ihren Organismus adäquat aufzubauen, während bei Erwachsenen ein Zeitspanne von 2-3 Stunden pro Woche als ausreichend angesehen wird (Breithecker, BAG). (siehe auch Fokus Schule )
In unserer noch nie so dagewesenen Wohlstandsgesellschaft haben Kinder zwar mehrere Sportgeräte, Roller, Inliner, Fahrräder etc. zur Verfügung, in den Kinderzimmern stehen eigene Fernseher und Computer.
Aber ihnen ist auch sicherer „Außenspielraum“ unwiederbringlich verloren gegangen, so dass Kinder trotz der vielen „Fahrgeräte“ eingeschränkte Bewegungsmöglichkeiten haben und entsprechend oft Haltungsstörungen, Koordinationsdefizite usw. aufweisen.
Es lebe der Sport!
Die Sportjugend NRW hat vor 8 Jahren das Konzept des Bewegungskindergartens entwickelt und inzwischen haben über 40 Kindertagesstätten in NRW das Zertifikat „Anerkannter Bewegungskindergarten des LSB NRW“ erworben.
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11. September 2010 11:00
Umweltzentrum Düsseldorf, Merowingerstr. 88
26. und 27. November 2010 - Jugendherberge Ratingen
FORTBILDUNG: Reflexion in Action Methodischer und didaktischer Transfer von Erster Handerfahrungen hinein ins Langzeitgedächtnis, Fortbildung mit Anders Szczepanski, Schweden
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