So wie im Haushalt, im Straßenverkehr und beim Sport, sind wir auch im Wald bestimmten Gesundheitsgefahren ausgesetzt. Aber auch in einem Garten, einem Erdbeerfeld zum Selberpflücken und einem Stadtpark können die gleichen Risiken wie im Wald zu finden sein.
Die folgenden Ausführungen sollen über die möglichen Risiken informieren und das Bewußtsein für vorausschauende Verhaltensweisen schärfen.
Die Kenntnis der verschiedenen Infektionserkrankungen sollte nicht das Vergnügen trüben, im Wald spielen zu können und die vielfältigen Vorteile der Waldpädagogik schmälern. Generell ist zu sagen, dass die Infektionen, die durch Zecken, Mäuse oder Füchse übertragen werden, eher selten sind, jedoch so schwerwiegende Erkrankungen sind, dass die unbedingt unverzüglich ärztlich behandelt werden müssen.
Verhaltensregeln für Kinder und Erwachsene im Waldkindergarten:
- prinzipiell keine Beeren, Kräuter oder andere Pflanzenteile essen, es sei denn, es wird ausdrücklich erlaubt
- Kinder und sich selbst zweckmäßig anziehen und regelmäßig direkt nach dem Kindergartenbesuch nach Zecken absuchen und diese sofort entfernen
- Tiere beobachten und nur anfassen, wenn bekannt und ausdrücklich erlaubt
- tote Tiere nicht anfassen
- Hände vor dem Essen und nach dem Toilettenbesuch gründlich waschen
- in den Mund wird nur Gewaschenes gesteckt (nicht am schmutzigen Daumen lutschen)!
Wenn Sie weitere Informationen zu dem Thema benötigen, können Sie mehr darüber im internen Mitgliederbereich lesen - oder schicken Sie uns einfach eine Mail...
11. September 2010 11:00
Umweltzentrum Düsseldorf, Merowingerstr. 88
26. und 27. November 2010 - Jugendherberge Ratingen
FORTBILDUNG: Reflexion in Action Methodischer und didaktischer Transfer von Erster Handerfahrungen hinein ins Langzeitgedächtnis, Fortbildung mit Anders Szczepanski, Schweden
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