Fuchsbandwurm – größte Gefahr geht vom Hund aus


Heidelbeeren und andere Waldfrüchte werden zu unrecht mit der Übertragung des Fuchsbandwurms in Verbindung gebracht, wie eine aktuelle Studie belegt! Infektionsgefahr besteht dagegen durch den Hund.

Weiterführendes dieser neuen Untersuchung findet Ihr hier


FAQ


Häufig gestellte Fragen im Zusammenhang mit dem Fuchsbandwurm werden hier beantwortet:


Ein paar Beispiele:

Welche Risikofaktoren sind bekannt, die zu einer Infektion mit dem Fuchsbandwurm führen können?

Wie häufig kommt es beim Menschen zu Erkrankungen durch den Fuchsbandwurm?

Ist der Verzehr von Waldfrüchten und selbst gesammelten Pilzen gefährlich?

Ist der Genuss von Brombeeren am Busch, also nicht direkt vom Boden, gefährlich?

Werden die Fuchsbandwurmeiner durch Kochen der Waldfrüchte getötet, und wenn ja, wie lange sollte man die Früchte, Kräuter usw. kochen.

Wie wird eine Infektion nachgewiesen? Wie lange sind die Inkubationszeiten? Welche Symptome treten auf? Meine Tochter und ich haben vor kurzem ungewaschene Brombeeren (auch aus Bodennähe) gegessen. Da ich weiß, dass es in unserem Gebiet Füchse gibt, bin ich entsprechend beunruhigt.

Können auch Hunde und Katzen als Ansteckungsquelle für den Fuchsbandwurm auftreten? Wie kann ich mich schützen?


(...) Als Infektionswege kommen daher der Verzehr kontaminierter Lebensmittel, wie Gemüse, Obst sowie insbesondere Heidelbeeren, Preiselbeeren und Walderdbeeren in Frage. Ferner besteht eine Ansteckungsgefahr durch den direkten Kontakt mit infizierten Tieren, zum Beispiel für Jäger, Tierärzte, Waldarbeiter sowie Präparatoren. Aufgrund der langen Inkubationszeit ist es meist schwierig, die Ansteckungsquelle retrospektiv zu ermitteln.

 

Beim Menschen sind die Leber oder die Lungen betroffen, wobei das klinische Bild vom Sitz und der Größe des Prozesses abhängt. Die Symptomatik wird dabei hauptsächlich durch die raumfordernde Wirkung der Echinokokkus-Zysten verursacht. Wegen des langsamen Wachstums der Metacestoden treten erste Symptome beim Menschen erst nach 10 bis 15 Jahren auf. Die Letalität der durch E. multilocularis verursachten Echinokokkose beträgt unbehandelt über 90%.

 

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Informationen des Robert-Koch-Institutes


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