Vorsorge ist die beste Sorge


Bei Gründung eines Waldkindergarten muß man auf jeden Fall mit der örtlichen Rettungsorganisation Kontakt aufnehmen, um den eigenen Standort dort verzeichnen und in den Alarmplan aufnehmen zu lassen. Hinweise, was man unter den besonderen örtlichen Verhältnissen in dem genutzten Waldstück zu beachten hat (Handy-Netzverteilung, Flurstückbezeichnungen im telefonischen Notruf usw.) sind zwingend bei diesen Fachleuten einzuholen!

Erste-Hilfe-Kurse für die ErzieherInnen, ohnehin vorgeschrieben, sollte der Träger des Waldkindergartens möglichst mit einem Anbieter (Rettungsdienste usw.) auch im Wald durchführen lassen!


Erste Hilfe im Wald


Obwohl im Waldkindergärten erfahrungsgemäß relativ wenig Unfälle passieren, stellt sich für ErzieherInnen und Eltern oft die Frage: Ist mein Wissen in Erster Hilfe noch aktuell und wieviel habe ich seit meiner letzten Fortbildung oder meiner Führerscheinprüfung wieder vergessen?

Unter www.drk.de/erstehilfe/ehonline/index.htm kann man unkompliziert sein Wissen überprüfen und auf den aktuellen Stand bringen.


Notfall-Meldung richtig absetzen - wie?


Es gibt auf dem Markt eine "Alpine Notfall Pocketcard". Sie enthält gut beschrieben die wichtigsten Handgriffe der Ersten Hilfe, dazu die "W-Fragen" (Was? Wo? usw.), um einen Notruf richtig abzusetzen, und außerdem wichtige Rufnummern.

Die Karte ist wasserabweisend und im Buchhandel unter der

ISBN 3-89862-012-3 für 2,95 Euro zu bestellen.

Wirklich sehr praktisch und empfehlenswert!!!


Notfallkarten für Rettungseinsätze im Wald


Die Landesforstverwaltung und die Feuerwehren haben eine "Gefahrenabwehrkarte Wald" erarbeitet. "Für den Notfall im Wald brauchen wir aussagekräftiges und einheitliches Informations- und Kartenmaterial", erklärte Umweltminister Uhlenberg. Mit Hilfe dieser Karten sei es der Forstverwaltung möglich, die betreffende Fläche elektronisch auf einem speziellen Bildschirm zu betrachten.