„Wer sich nicht ständig verbessert, hört auf, gut zu sein!“


Eine sehr gute Möglichkeit, die Qualität der pädagogischen Arbeit im Waldkindergarten zu verbessern und zu halten, ist die Teilnahme und Mitwirkung im Qualitätsarbeitskreis der Wald- und Naturkindergärten

im Landesverband NRW. Dieser Arbeitskreis wurde von Erziehern und Erzieherinnen der Waldkindergärten NRW gegründet und entwickelt die Kriterien und Methoden der Qualitätssicherung ständig weiter.

 

Wenn Sie wissen möchten, wie diese Kriterien im Detail aussehen, dann können Sie mehr darüber im internen Mitgliederbereich lesen - oder schicken Sie uns einfach eine Mail...


Zertifikat 2008 des Qualitätsarbeitskreises


Der Countdown läuft: Der Abgabetermin für die Mitgliedsvereine, die in der aktuellen „Runde“ das Zertifikat erhalten möchten, nähert sich mit Riesenschritten! Senden Sie bis zum Stichtag 31. Januar 2008 den ausgefüllten Antrag (Anhang des per Post ausgesandten Rundbriefes), die entsprechenden Nachweise und die Jahresarbeit an das Umwelt-Zentrum Düsseldorf, Merowinger Str. 88, 40225 Düsseldorf, Stichwort: Qualitätsarbeitskreis.

Marion Eiben-Joa, als Beisitzerin im Vorstand zuständig für die Fragen der Qualität (QualiAG, Quali-Handbuch und Qualitätsarbeitskreis), wird die Arbeit des Auditgremiums koordinieren.

Im Auditgremium sind in diesem Jahr vertreten: Marion Eiben-Joa für den Vorstand des Landesverbandes, Jana Borghöhner (Rheinbach) für die QualiAG und Sylvia Breuer für den Beirat.

Wie können die Nachweise im Einzelnen aussehen?

Die Beobachtung der Kinder und des Gruppengeschehens kann mit entsprechenden Beobachtungsbögen und Notizen über Gruppenbeobachtungen belegt werden.

Auch Elterngespräche und die Teambesprechungen können mit einen Protokoll nachgewiesen werden.

Da der Qualitätsgedanke von einer kontinuierlichen Dokumentation ausgeht, die zu jeder Besprechung und jedem Kind geschieht, wählen Sie bitte beispielhaft (oder willkürlich) Protokolle und Beobachtungsbögen aus, machen Sie bitte personenbezogene Daten (Namen, Geb.-Datum etc) unkenntlich und schicken Sie eine Kopie (bitte kein Original!).

Geben Sie bitte an, wann und mit welchen Waldkindergärten Sie den Austausch pflegen, und ob Sie die anderen örtlichen Kindergärten treffen und zu Leiterinnenbesprechungen der übergeordneten Wohlfahrtsvereine gehen. Es ist hilfreich, wenn Sie dem Auditgremium kurz erläutern, wenn es Schwierigkeiten mit diesem Punkt geben sollte, eventuell auch mit der Online-Vernetzung des Waldkindergartens. Sie sollten diese Kriterienpunkte mit einer Anwesenheitsliste und/oder Protokollen belegen.

Die Hospitation kann mit einer kurzen Bestätigung des besuchten Kindergartens nachgewiesen werden.

Es steht Ihnen frei, sich inhaltlich im Sinne eines Resumees zu den Regionaltreffen, Hospitationen oder Treffen mit anderen örtlichen Kigas zu äußern.

 

Diejenigen eingruppigen Einrichtungen, die im letzten Jahr ihre Jahresarbeit vorgelegt haben, haben bekanntlich in diesem Jahr „Pause“, auf die Jahresarbeiten aller anderen Einrichtungen freuen wir uns schon.

Bitte beachten Sie, dass alle Kriterien erfüllt sein müssen, um das Zertifikat „Mitglied im Qualitätsarbeitskreis“ zu erhalten.

 

Der letzte Punkt im Antrag behandelt die Weiterbildung zur Pädagogin im Wald. Die QualiAG und der Vorstand erachten eine solche Weiterbildung als sinnvoll, da die Tätigkeit im Waldkindergarten durchaus zusätzliches Wissen benötigt, welches in der ErzieherInnenausbildung kaum vermittelt wird. Inzwischen gibt es von verschiedenen Anbietern Fortbildungen in dieser Richtung, so dass wir diese Angebote als gleichwertig betrachten, sofern sie ein waldspezifisches Basiswissen vermitteln. In Zeiten knapper Kassen kann jedoch eine solche Weiterbildung nicht vorgeschrieben werden, da sie meist privat finanziert wird. Sie ist deshalb nicht verpflichtend. Natürlich gibt es auch Waldkindergärten, die schon lange „im Geschäft“ sind, und deren langjährig beschäftige ErzieherInnen sich auch ohne solche Weiterbildung das entsprechende Wissen selbst erarbeitet haben (auch, da es diese Weiterbildungen zu dem damaligen Zeitpunkt noch nicht gab). Deshalb erachten wir dieses Selbststudium als gleichwertig.

 

Wenn Sie noch spezielle Fragen zum Antrag o.ä., haben wenden Sie sich bitte an Marion Eiben-Joa (eiben-joa@waldkindergaerten-nrw.de).